Schutz vor SPAM- und Phishing-Mails

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Schutz vor SPAM- und Phishing-Mails

Immer wieder sind Unternehmen aber auch Privatpersonen unter Verwendung einfacher E-Mails Angriffsziele von Hackern.

Drei Formen sind aktuell hier besonders zu nennen. Zum einen werden Spam-E-Mails als Rechnung oder als Bewerbung getarnt. Jedoch wird beim anklicken des Links Schadsoftware heruntergeladen oder beim Öffnen des Anhangs ausgeführt. Zum anderen werden Phishing-Mails versandt. Diese E-Mails versuchen vertrauliche Informationen auszunutzen und zu erhalten, um diese gewinnbringend weiter zu verwenden. Beispielsweise geben sich die Hacker als Hausbank aus und täuschen eine Störung im System der Bank vor, um wiederum den Nutzer auf eine falsche Online-Banking-Seite zu leiten, um dort Passwörter und TAN-Nummern abzugreifen.

Wie können Sie sich davor schützen?
1. Prüfen Sie, ob Sie den Absender einer E-Mail kennen oder mit ihm in Beziehung stehen! Beispielsweise wenn Sie eine E-Mail der Volksbank erhalten, aber nur mit der Sparkasse Geschäftsbeziehungen pflegen.
2. Fragen Sie sich, ob der Absender Sie mit dem Inhalt per E-Mail kontaktieren würde? Beispielsweise Banken kontaktieren Sie normalerweise nicht per E-Mail und fordern Sie auf, Ihr Passwort zu ändern oder TAN-Nummern irgendwo einzugeben. Ebenso E-Mails in anderen Sprachen können ein Anzeichen sein.
3. Nicht vertrauenswürdig sind auch E-Mails, die nur einen Anhang, aber keinen sonstigen Inhalt haben!
4. Bevor Sie einem Link oder Button folgen, oder einen Anhang öffnen, sollten Sie mit der Maus darüber fahren. Ihr E-Mailprogramm sollte Ihnen den vollständigen Dateinamen oder Pfad anzeigen. Endungen wie „.exe“ oder „.app“ sollten nicht geöffnet werden.
5. Wenn Sie die Webseite kennen, sollten Sie nicht dem Link aus der E-Mail folgen, sondern diese direkt über Ihren Browser selbst aufrufen.
6. Achten Sie bei Webseiten auf das Schlosssymbol in der Adressleiste. Wenn Sie darauf klicken, sollte Ihnen das Unternehmen des Anbieters angezeigt werden.
7. Erkannte Spam-E-Mails sollten Sie kennzeichnen oder Ihre IT melden. Diese können dann die IP des Absenderservers sperren.

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